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Richtig mit Silikon dichten

Badezimmer

Silikon ist heutzutage ein wichtiger Dichtstoff für verschiedene Bereiche im Handwerk geworden. Es bringt dabei unterschiedliche Vorteile mit sich. So ist Silikon beispielsweise alterungsbeständig, dauerelastisch, pilzhemmend, beständig gegen Witterung und UV-Strahlen und besitzt eine hohe Haftfähigkeit. Vor allem im Bereich des Badezimmers kann man beispielsweise durch die regelmäßige Verwendung von Silikon alte unschöne Fugen erneuern.

Der richtige Umgang mit Silikon will allerdings gelernt sein. Durch die Befolgung der nachfolgenden Anleitung kann ein gelungenes Ergebnis erzielt werden.
Als Vorbereitung für die Abdichtung sollte man sich zunächst einige Gegenstände zulegen. Beim Kauf von Silikon ist es von Vorteil, wenn man es in einer Pistole erwirbt, da diese das Abdichten durch die einfache Handhabung erleichtert. Eine Silikonspachtel, die circa 2 Euro kostet und die es wie das Silikon im Baumarkt zu erwerben gibt, ausreichend Klebeband und eine Sprühflasche Glasreiniger sind gute Voraussetzungen für ein gelungenes Ergebnis beim Abdichten. Man sollte außerdem darauf achten, dass die Haftflächen (also beispielsweise die Fliesen) sauber, fettfrei und trocken sind.
Wenn man im Badezimmer abdichten möchte, ist es ratsam, speziellen Sanitärsilikon zu verwenden, da dieser besser für die dort vorherrschende feuchte Umgebung geeignet ist.
Zu Beginn sollte der Handwerker die Seiten der Fugen mit dem Klebeband abkleben, sodass in der Mitte nur noch die Fuge selbst zu sehen ist. Bei Badfliesen sollte man also beispielsweise die Ober- und Unterseite beziehungsweise die linke und rechte Seite neben der Fuge abkleben, während beim Abdichten von Wannen- oder Duschrändern die angrenzende Emaille und Fliese mit Klebeband versehen wird.
Anschließend wird mit der Silikonspritze das Silikon in die entsprechende Fuge gefüllt. Dabei sollte der Handwerker zunächst die Spitze der Pistole mit beispielsweise einem Teppichmesser abschneiden, damit das Silikon austreten kann. Dann kann man die Spritze benutzen, indem man leicht auf den “Abzug” drückt. Man sollte außerdem stets vorsichtig und gleichmäßig arbeiten, damit ein zufrieden stellendes Ergebnis erzielt werden kann. Beim Abdichten von einem Waschbecken ist es ratsam, die Spitze der Tube an die Fuge zwischen Waschtisch und Wand zu halten und langsam an der Fuge entlang das Silikon zu verteilen. Wenn man eine Dusche abdichten will, fängt man am besten in der Ecke der Dusche an und setzt die Spitze der Spritze tief in die Fuge. Danach lässt man das Silikon gleichmäßig aus der Pistole laufen und zieht das Gerät dabei gleichmäßig und langsam über die gesamte Fuge.
Nach dem Verteilen des Silikons wird die neu abgedichtete Fuge mit dem Glasreiniger besprüht. Außerdem ist es ratsam, mit der Spachtel das überschüssige Silikon zu entfernen und den Dichtstoff vollständig glatt zu ziehen. Das Klebeband sollte noch bevor das Silikon getrocknet ist, entfernt werden.
Das Silikon muss nach dem Abdichten circa 24 Stunden trocknen und sollte während dieser Zeit nicht mit Wasser in Kontakt treten (vor allem nicht in der Dusche).

Zu beachten ist auch, dass die Abdichtungen nicht endlos haltbar sind, denn vor allem durch Putzen der Fugen kann das Silikon mit der Zeit porös werden. Deshalb sollten die Abdichtungen regelmäßig mit Silikon erneuert werden, sodass das Badezimmer stets in neuem Glanz erstrahlt.Badezimmer

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