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Einbau von Küchenarbeitsplatten

Als ersten Schritt, noch vor dem Beginn der Arbeit an der Platte, vergewissern Sie sich, dass die Unterschränke waagerecht ausgerichtet sind. Dies kann mithilfe von Stellfüßen getan werden. Sind die Unterschränke schief, ergeben sich beim Einbau der Arbeitsplatte später Unebenheiten oder gar Spannungen. Bitte achten Sie auch im Vorfeld darauf, dass die elektrischen Sicherungen draußen sind. Die Arbeiten am Herd oder gegebenenfalls an einer Spülmaschine überlassen Sie bitte einem Fachmann.

Nachdem die Vorkehrungen getroffen sind, kann die Arbeitsplatte mithilfe einer Stichsäge an den Wandverlauf angepasst werden. Messen Sie hierfür ganz genau aus und zeichnen Sie sich die Schneidekanten gut sichtbar ein. Am besten gelingt Ihnen dieser Schritt, wenn das Einzeichnen auf dem Plattenboden geschieht. Sind die Kanten abgemessen und angezeichnet kann die Arbeitsplatte mit einer Stichsäge entlang der Linie abgeschnitten werden. Die jetzt offenen Stirnseiten sollten nach dem Schneiden mit einem passenden Umleimer beschichtet werden. Diesen erhalten Sie im Baumarkt Ihres Vertrauens. Hierbei wird mit einem Bügeleisen, auf schwacher Hitze eingestellt, die Schmelzkleber-Beschichtung aufgetragen. Mit einem Stück Schleifpapier können die Kanten noch gerade geschliffen werden, damit sie passgenauer sitzen.

Sollen Ihre Arbeitsplatten über Eck miteinander verbunden werden sollten diese mit einem Aluminiumprofil fixiert werden. Eine weitere Möglichkeit der Verbindung ist, an beiden Platten einen Frässchnitt setzen zu lassen. Dies lässt man am besten im Baumarkt direkt machen. Nun folgen die Aussparungen für den Herd und die Spüle. Für die Ausschnitte des Herdes und der Spüle drehen Sie am besten Ihre Arbeitsplatte auf den Rücken. Jetzt können Sie die Einzelstücke umgedreht auf die Rückseite Ihrer Arbeitsplatte legen und die Konturen genau nach zeichnen. Danach muss die Randbreite des Kochfeldes oder der Spüle nach innen versetzt nachgezeichnet werden. Im besten Falle liegen den Einzelteilen direkt angepasste Schablonen bei. Mit einer Stichsäge können Sie jetzt entlang der innen gezeichneten Linie die Form ausschneiden. Bestenfalls beginnen Sie den Schnitt mit einem Bohrloch von dem aus sie die Aussägung starten können. Die entstandenen offenen Schnittkanten werden nun mit Silikon bestrichen und somit abgedichtet.Eine weitere Möglichkeit ist es, die Stellen mit einem Dichtungsband abzukleben.

Jetzt können Sie die Arbeitsplatte von unten mit den Unterschränken verschrauben. Im letzten Schritt werden noch Abschlussschienen angebracht. Hierbei empfehlen sich besonders Stecksysteme, bei denen der Unterträger an der Arbeitsplatte befestigt wird und das Abschlussprofil von oben aufgedrückt wird. Für entstandene Ecken gibt es passende Schlusskappen zu kaufen.

 

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